Harbiye, Hydropark

Heute geht es ein gutes Stück Richtung Meer, Berge und der syrischen Grenze entlang.

Kurz vor 12 Uhr mache ich einen kleinen Tankstopp. Die Preise sind hier etwa 10% höher als an der Hauptstraße, oder ich bilde es mir nur ein. Auf jeden Fall lasse ich nur für 300tl Motorin einfüllen, bekomme aber noch einen guten Tee gratis.

Alleine der Sprachgebrauch gratis ist falsch, für Tee sollte niemand auf der Welt zahlen, das ist einfach Falsch! 😉

Nach 13Uhr bekomme ich Hunger und finde auch ein kleines Restaurant am Rande eines Dorfes.

Mit Ayran und Cay für 30tl, keine 2€. Lecker und gut. Das es frisch gemacht wird und nicht TKfrass ist, sollte klar sein 😉

Der Service ist aufmerksam und versteht alles ohne Sprachbarrieren. Ausgezeichnet!

Ich finde auch eine Quelle und Fülle meine leeren Trinkflaschen mit guten Wasser auf.

Die Landschaft öffnet sich und mein heutiges Ziel wird sichtbar.

Der Hydropark ist klein, aber kaum belegt. So kann ich Rosali schon einparken.

700m weiter sind ein paar Wasserfälle, die ich unbedingt besuchen möchte.

Es Dämmert langsam und ich gehe zu Rosali zurück.

Ich komme auch an einer Bäckerei vorbei an der ich mich nicht entschieden kann ob ich rein gehen soll oder nicht. Die Entscheidung wird mit abgenommen, in dem ich rein gebeten werde und sofort eine Mittel grosse Pizza in der Hand halte. Ich zucke mein Geldbündel, aber es wird abgewinkt. „Es sei unser Essen.“

Ich werde nicht schlau daraus? Wer sind diese Menschen? Und was mache ich, dass ich Essen für umsonst bekomme.

Noch etwas verblüfft mache ich das Foto und bekomme schon wieder eine kleine, heiße Pizza in die Handgedrückt.

Etwas verwundert, stolz wie ein Rude, der gerade einen Fleischknochen geschenkt bekommen hat, verlasse ich mit mehr maligen Bedanken die Bäcker. Ich verstehe es nicht 😉

Ich mache noch einen Spaziergang durch den Park, bevor ich mich in Rosali setzte und nach dem Tee Richtung Bett gehe.

Die Nacht war auch ohne Heizung bei 10,5°C okay. Leider begrüßt mich der Morgen mit leichten Regentropfen. Die wärmende Sonne fehlt und damit auch der Anreiz, das warme Bett zuverlassen.

Um 14 Uhr schaffe ich es trotzdem aufzubrechen und Richtung Küste zu fahren.

Ist eigentlich ein schöner Stellplatz und zentral gelegen.