Mariza, Ufer

Heute geht es nach Bulgarien. So wenigstens der Plan. Ich fahre 100km Richtung Grenze. Unterwegs kaufe ich mir noch ein großes Brot und finde auch einen Gasflaschen Händler, leider gibt er mir nur 30tl für die Gasflasche. Aber weg ist weg.

Kurz vor der griechischen Grenze mache ich meinen Tank noch Randvoll. Knapp 20l gingen noch rein.

Um 14 Uhr stehe ich vor der Türkisch/Grieche Grenze. Bei der Türkei alles gut, ich werde ausgestempelt. Hier an der Grenze leben auch ein paar nette Pfauen 😉

Leider begrüßen mich die Griechen nicht wirklich. Meine doppelte Impfung ist jetzt länger wie 9 Monate her und damit wird diese nicht in Griechenland anerkannt.

Ich muss zurück zur Türkei. Das ist mir noch nie passiert, dass ich an einer Grenze ausgestempt wurde und wieder zurück musste. Zum Glück nehmen es die Türken gelassen auf und stempeln mich wieder ein.

Der Witz ist, wenn ich über Bulgarien Einreise, darf ich nach Griechenland fahren.

Also weiter nach Bulgarien. Hier darf ich auch durch eine Pfütze fahren und dafür 3€ bezahlen.

Schon komisch, das es genau 5,87 Lei kostet, was ganz genau 3€ sind?!?

Die Zoll Kontrollen gehen flott voran. Anscheinend will niemand freiwillig nach Bulgarien 😉

Hinter der Grenze kauf ich mir noch für 1 Woche eine Strassen Vignette.

Ich fahre noch eine Füllstation für Gasflaschen. Aber die Preise sind recht hoch 12kg, was 24l sind für 35Lei, 17,84€.

Ich gehe noch Geldwechseln und etwas einkaufen. Leider sieht das Essen besser aus, als es schmeckt. Ich vermisse Türkei!!!

Der erste Platz was ich anfahre gefällt mir nicht, zu matschig, zu viele Sträucher und Müll. Der zweite ist um einiges besser und nur Frösche um mich herum.

Ich genieße den Froschgesang und werde bald müde. Ich lese noch die Einreise Vorschrift von Serbien und Ungarn, alles okay nur Österreich kann ich vermutlich nur Transit machen.

Die Nacht war, wie erwartet stockte dunkel und ausser Fröschen und Vögel nichts zuhören.

Am Morgen gibt es noch türkische Würste mit zwei Eiern.

Nach dem Kaffee geht es dann weiter.

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Göz Tepe, Hügel

Heute geht es raus aus Istanbul. Ich habe mir den Verkehr viel schlimmer vorgestellt. Aber es geht auf einer vierspurigen Strasse aus Istanbul heraus.

Meine nächste Sorge ist eine Tankstelle zu finden. Der Tank leuchtet auf, aber es ist keine Tankstelle in Sicht. Ich schaue auf der Landkarte nach in 4km sollte eine kommen. Leider ist die Tankstelle auf der Autobahn und von meiner Strasse nicht erreichbar. Die nächste Tankstelle ist in 16km.

Es passen auch ganze 72,6l hinein, da sind vielleicht noch 25km Reserve gewesen.

Nächster Stop ist eine Wasserquelle. Leider kommt da kein Wasser heraus. Ich nutze aber den Stop um mein Badschrank wieder fest zu montieren und auch meine Toilettenkasseten zu leeren, zu reinigen und auch den Innenraum feucht auszuwischen.

Weiter geht’s zu meinem Parkplatz für die Nacht.

Mich begrüßt aufgeregt eine frische Hündin. Nach dem ich sie mit meinem alten Brot versorgt habe kommen auch die beiden Welpen heraus und schauen mich an.

Ich verfüttere mein ganzes altes Brot an die Hündin.

Für mich gibt es auch noch etwas Brot mit Zwiebelfleisch und Honig mit Feigen zum Nachtisch.

Die Aussicht ist recht gut hier.

Die Nacht ist ruhig, etwas Wind, die andere Seite ist voll mit Windrädern, die Nachts rote Lichter aussenden.

Am morgen schau ich als erstes nach den kleinen Jungen. Die Mutter kommt mit einem von den beiden auch zu Rosali.

Nachdem ich sicher bin, dass beide Welpen es gut geht. Verfüttere ich noch mein restliches Brot an die Mutter.

Am liebsten würde ich ja…aber das geht leider nicht.

Ich zähle noch mals mein Geld und habe noch recht viel übrig. Vor der Grenze tanke ich noch voll.

Istanbul, Eyüp Parkplatz

Irgendwie hab ich meine Strecke zu sehr optimiert. Das Navi führt mich auf Holperwegen entlang der Autobahn. Entweder weiss mein Navi noch nicht, dass die Autobahn schon offen ist oder ich habe noch mautpflicht vermeiden eingestellt.

In einen kleinen Dorf, wo die Frauen noch tatsächlich die Wäsche am Dorfbrunnen mit den Füßen waschen, halte ich an und frage ob das Wasser zum trinken sei. Ich werde 200m weiter zur Moschee geschickt, wo ich meine Wasserflaschen und den 17l Behälter wieder fülle.

Weiter geht das Gehumpel, bis ich eine größere Strasse treffe. Ab da an macht das fahren wieder Spass. Der Verkehr geht eigentlich, es gibt nur keinen Standstreifen und wenn jemand eine Panne hat, was auch 3 mal vor kam, dann staut sich gleich der Verkehr.

Kurz vor 15Uhr komme ich am Ziel an. Erstaunlicherweise ist der Parkplatz halb leer und kostet keine 2€ zum übernachten 😉

Mit der Hilfe von Rumeysa finde ich auch das Grab.

Ihr Bruder, Armagan, aus Ägypten meldet sich auch bei mir.

Mein Ali, heißt eigentlich Halil Yahsil.

Ich suche nach einem Blumenladen und pflanze noch zwei Blumen zusätzlich im Grab.

Danach geht’s in einem kleinen Restaurant zum Abendessen.

Das Essen ist sehr gut. Da sind tatsächlich auch grosse Hühnchen Stücke in der Suppe. Und der Nachtisch ist der Hammer. 😉

Ich gehe zurück zu Rosali.

Ich bin total geschafft und kann die Aussicht nicht mehr würdigen.

Die Nacht war mit 12°C angenehm. Den Strassenbahnlärm und den Verkehr habe ich Nachts nicht mitbekommen. Ich war einfach nur müde.

Ein Freund hat mir vorgeschlagen heute zu dem großen Basar von Istanbul zu fahren, da die Strassenbahn ja direkt vor der Nase habe.

Ich kaufe mir für 25tl eine Istanbul Karte und lade diese mit 75tl auf.

Mit der Tram geht’s 4 Stationen nach Süden dem goldenen Horn entlang. Mir fallen immer wieder einige alten Gebäude auf.

Auf dem Weg zum Bazar finde ich einen Schlauch Adapter Laden. Für alle vier Steckverbindungen zahle ich 5tl,30Cent zusammen.

Zwei mal 1/2″ und zwei mal 3/4″

Ich finde eine Wechselstube, die mir die Reste von AE Dirham, Omani Rials und JO Dinar in TL wechselt. Es ist besser ich gehe damit einkaufen, als ich das Geld bei mir zu lagern.

Der große Bazar ist eigentlich eine grosse Touristenattraktion. Die Preise sind bis zu 3 mal so teuer. Die guten Preise gibt es ausserhalb.

Fünf Jeans und ein Geschenk

Glücklich fahre ich mit dem Bus die 10 Station zurück. Was mir auffällt sind die USB Buchsen im Bus.

Abends geht es wieder zum Restaurant von gestern.

Um die Ecke gibt es noch ein Männerbad, ein Hamam. Ich frage was sauna und massage kostet und gebe ihm 200tl, 12,60€.

Ich nehme in einem Sessel Platz und werde erst mal Badesandalen gereicht, dazu noch Cay. Er weist mir eine abschließbare Kabine zu in der ich mich ausziehen kann und drei Handtücher. Das grobe Leinentuch ist der Lendenschurz. Es geht für mich in die Sauna. Nach einer guten Zeit werde ich abgeholt und in den Nassraum gebracht. Ich muss eigentlich nur liegen, der Rest der Körperpflege wird vom Masseur übernommen. Das meine Haut mittlerweile viele Schuppen erzeugen durfte, ist der Waschlappen voll davon. Die Waschung geht in eine Massage mit Dehnung fließend über. Auch Kopf und Bart wird gereinigt. Zum Schluss werde ich alleine gelassen für eine abschließende heißen Dusche.

Selbst in Gschwend, zahle ich schon 14€ nur für den Eintritt in die Sauna. Dagegen ist es hier am goldenen Horn ein preiswertes Vergnügen.

An der Moschee mache ich noch einen Stop und genieße die Abendliche Stimmung.

Mir fällt ein Loli Verkäufer auf.

Um halb ölfe falle ich müde, aber sehr glücklich ins Bett 😉

Die zweite Nacht war bei fast 13°C sehr angenehm.

Am Morgen gibt es Kaffee, dann mache ich mich abfahrbereit.

Bei der Ausfahrt gibt es noch eine Überraschung. Ich dachte 28tl für 24h und 56tl für 2 Tage. Leider gibt es da noch ein Zusatz, das Minibuse das 2 fache und Buse das 3 fache zahlen. Ich gehöre zu den 3 fachen, was 56 mal 3 gleich 168tl sind. Etwas 10,55€ oder 5,27€ pro Tag.

Ich bin trotzdem froh hier geparkt zu haben. Zum Friedhof ist es nur ein kurzer Fussmarsch, genau wie in die Stadt. Mit der Tram und/oder Bus ist man in der Stadt.

Eceabat, Stellplatz

Die Fahrt geht entlang einer interessanten Kulisse.

Ich erinnere mich auch wieder an die Moschee mit 6 Minaretten.

Kurz darauf komme ich auch zur Fähre, alles leer, kein Stau. Ich zahle 125tl, 7,88€, durch die Inflation ist es für mich billiger geworden. Auf der Hinfahrt waren es 100tl, was 10€ waren.

Mein Stellplatz für heute.

Leider gibt es hier nichts außer einer Bar. Keine Toilette, kein Wasser. Im Hafenbecken finde ich Unmengen an Quallen.

In der Stadt finde ich eine Bäckerei mit Börek. Sehr gut. Nur bin ich etwas erstaunt über die Preise. Zum hier Essen kostet es 10tl und zum Mitnehmen 15tl. 50% Aufschlag zum Mitnehmen ist schon der Hammer!

Abendstimmung

Mit etwas Fernweh schaue ich zurück auf Asien. Oder besser ausgedrückt, auf den mittlere Osten.

Die Nacht war mit unter 7°C richtig kalt. Dafür habe ich eine schöne Aussicht auf den Sonnenaufgang im Osten. Sehnsucht?!?

6’44

Heute nehme ich mir 300km bis nach Istanbul vor. Dort möchte ich das Grab von Ali besuchen. Ich habe schon etwas Respekt vor dem Verkehr in der riesigen Hauptstadt.

Assos, Brücke

Heute geht es 120km weiter zu dem Tempel von Athena. Die Anfahrt zieht sich sehr in die Länge, ich fahre eine kleine Strasse entlang wo es gefühlt hunderte von kleinen Kampingplätzen gibt. Hier muss es im Sommer wohl sehr eng zugehen.

Ich parke Rosali an der Statue von Aristoteles und gehe hinauf.

Zufälligerweise treffe ich den Engländer wieder im Bus unterwegs, den ich schon mal traf. Wir gehen zusammen die Ruinen anschauen.

Mein nacht Parkplatz ist ein paar Meter weiter bei der Brücke.

Die Nacht ist kalt bei 9°C und der Wind macht es gefühlt noch kälter.

Am morgen mache ich Kaffee und merke, das meine türkische Gasflasche leer ist. Ich wechsle jetzt auf die letzte volle deutsche Gasflasche, die ich vermutlich im Oman gefüllt habe.

Jetzt kann ich die türkische Gasflasche abgeben, wenn ich einen Händler finde.

Sanmaskli, Strand

Es geht etwa 1h weiter nach Westen. Nach der super langen Dusche, sollte ich dringend Wasser auf nehmen. Einen Punkt habe ich markiert, aber der ist ausgerechnet auf der anderen Seite der vier Spurigen Autostrasse. So fahre ich einfach weiter. Leider kommt auf dem Weg zum Strand keinen Wasserbrunnen mehr an der Strasse.

Ich erreiche mein Ziel und mache einen Platzbegehung. Etwa 100m von mir entfernt sind ein paar Türken mit Wohnwagen am Kampen. Ich frage an ob es hier Wasser gibt und die Türken bejahen und laden mich ein dazu zu kommen.

Ich parke Rosali um und fange an Rosali mit Wasser zu versorgen.

Danach gibt es sehr viele Türkische Salate und gegrillter Thunfisch.

Ich kann ausser einer Grillwender und Sonnenblumenkerne nicht viel dazu beitragen.

So bald es dunkel wird, werde ich müde und verabschiede mich von meinen türkischen Nachbarn.

Die Nacht, die griechische Insel Lesbos ist mit ihren Lichtern in Sichtweite, war mit 18,4°C sehr warm. Es liegt wahrscheinlich an den Wolken, dass es nicht weiter abkühlt.

Ostersonntag verbringe ich in Rosali, draußen Regnets und ich gehe nur Abends an einer Regenpause schnell in den nächsten Supermarkt und hole mir auch noch frisches Brot.

Es gibt viele kleine Baustellen an Rosali.

Der Badezimmer Schrank muss immer wieder nach gezogen werden, da halten die Schrauben nicht mehr.

Bad und Dusche Tür sind die Schrauben zum Teil ausgeleiert und müssen durch größere ersetzt werden.

Die Badtür sollte zerlegt und neu geklebt werden. Ich denke die Tür ist verzogen.

Alles Kleinigkeiten, wenn wann bedenkt was Rosali dieses Jahr leisten musste/durfte.

Ich werde versuchen noch das Grab meines türkischen Freundes in Istanbul zu besuchen, wenn seine Tochter Zeit hat und mich dort hinführt. Dann kann ich den Tot besser für mich abschließen.

Ostermontag verlasse ich den Platz. Zuvor entleere ich noch das brauch Wasser. Außerdem mache ich noch in dem Supermarkt einen Stop. Hier ist schon das zweite Produkt schimmlig und ich tausche es natürlich um. Ein Schwabe verschenkt nix 😉

Sokak, See und Meer

Ich fahre heute durch Ismir. Eine riesengroße Stadt mit Hafen. Der Verkehr ist aber okay nur ein paar Ampeln nerven. Unterwegs kaufe ich noch Brot, das runde Brot ist sehr gut und ich esse mal wieder die Hälfte sofort. Es kostet auch mit etwas Süßen 30tl, was mehr als eine Pide im Restaurant ist.

Ich mache einen Spaziergang, aber ich finde weder Wasser noch Duschen hier.

Dafür war die Nacht okay. Ich muss sehr frühzeitig schon eingeschlafen sein.

Ostersamstag gibt es ein ausgiebiges Frühstück. Irgendwie fühle ich mich klebrig, denke es wird Zeit für eine Dusche und Haarwäsche. Ich schalte die Heizung für warm Wasser ein. 10min später bin ich draußen am Haarewaschen. Ich hab mir auf der linken Seite einen Knoten eingehandelt und der geht nur sehr mühsam und mit viel Spülung wieder raus.

Ich telefoniere noch mit Frau in Basel, dann geht die Fahrt weiter.

Ephesos, Hl. Johannes Kirche

Heute fahre ein paar Kilometer weiter in eine kleine Stadt mit der Heilige Johannes Kirche. Der Sage nach soll der Jünger Johannes mit Maria nach Jesus Kreuzung hier her gegangen sein und auch hier beerdigt worden sein.

Parken kostet 25tl und der Eintritt 30tl.

Nach der Besichtigung geht’s in die Stadt. Ich hatte mich in ein elektrisches Fahrrad verguggt, was in der Türkei hergestellt wird und es im Supermarkt für etwa 530€ zum kaufen gab. Leider ist es nicht mehr erhältlich, vielleicht auch besser so.

https://www.a101.com.tr/oto-bahce-yapi/volta-vb2-aluminyum-katlanir-elektrikli-bisiklet/

In der Stadt kaufe ich mir für 100tl noch mals 20GB an Daten, da mein Paket kurz vor dem Ablaufen ist. Ich kaufe auch ein paar Dinge, wie Kaffee aus dem Supermarkt. Die Mischung aus grob gemahlenem und türkischem feinen Kaffee passt ganz gut zu meiner Kaffeemaschine. Der Türkische Kaffee ist auch etwas günstiger.

Zum Essen gibt es eine Pide für erstaunlich günstigen 20tl, 1,25€.

Ich schaue mir noch etwas in der Stadt um. Die Preise gehen eigentlich zum Teil.

Bei manchen Sachen bin ich mir nicht sicher und lasse es. Es gibt auch einen Laden mit Schuhen, aber hier finde ich die Preise zu hoch.

Abends gibt es einen schönen Sonnenuntergang.

Danach geht es noch mal in die Stadt und ich gehe für 30tl Essen, danach ab zu Rosali und ab ins Bett.

Die Nacht war gut, leise und sehr angenehm. Am morgen Staubsauge ich das Bett und wundere mich über den Staub, was sich hier angesammelt hat. Der Staubsauger ist Gold Wert. Leider sind hier die Toiletten geschlossen und ich kann meine Kassette nicht leeren.

Pide mit Ei

Heute ist Karfreitag und ich suche mir ein kleines Plätzchen am Strand. Bevor ich losfahren gehe ich noch in die Stadt und Esse eine Pide für 28tl und schaue beim Schuhhändler vorbei, aber er verlangt immer noch den zweieinhalb fachen Preis und ich lasse es gut sein.

Zwischenstop, Wohngebiet

Nach dem Polizei Besuch, fahre ich den nächst besten Platz an. Leider im Neubaugebiet einer Stadt.

Aber die Sonne geht schon unter und ich bin froh überhaupt was zu haben.

300m weiter ist ein Imbiss der Kokorec, Lammdärme mit Fett verkaufen.

25tl, 1,57€ mit Ayran

Es ist eine Spezialität, die es wohl nur hier gibt. Es schmeckt sehr gut 😉

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kokore%C3%A7

Danach geht zu Rosali und ab ins Bett.

Die Nacht war mit 10,5°C und wenig Wind nicht kalt. Aber es gab mehrere Geräusche die ich nicht zu ordnen konnte. Städtische Geräusche.

Topcam, Reservoir

Heute geht es durch eine sehr schöne Landschaft.

Es sieht fast wie eine künstliche Modelleisenbahnlandschaft aus. Das Grass ist unterschiedlich grün, die Büsche stehen surreale hervor, die Bäume sind voll in Blüte, ich muss immer wieder über all die Farben Staunen.

Ich sehe auf dem Weg einige Werkstätten und fahre spontan raus. Meine Spürnase leitet mich auch in den richtigen Laden. Ölfilter für Fiat Ducato 2 von 1996 – ja kein Problem. Dazu kaufe ich noch 6l Öl. 20m ist eine Werkstatt, die für 50Tl, was 3,15€ sind, den Ölwechsel macht.

Der letzte Ölwechsel war im Iran im Dezember 2021. Seit dem bin ich 16.529km gefahren. Es fühlt sich richtig an den Ölwechsel nach der Sand und Staub Tour durch Saudi und Irak gemacht zu haben. Der Ölfilter verträgt wohl etwas mehr Öl, so kaufe ich noch mals einen Liter nach. Davon wird nur die Hälfte reingeschüttet und ich hab noch einen halben Litter zur Reserve.

Nach ein paar Kilometern meldet sich mein Magen und ich sehe ein sehr schönes Restaurant an der Strasse auftauchen.

Pide

Es gibt eine türkische Pizza, die frisch zubereitet wird und sehr gut schmeckt. Mit Ayran und Cay für 35tl, 2€. Dem Magen schmeckts und dem Schwaben freuts 😉

Gehen 17 Uhr erreiche ich meinen Platz. Ich mache zuerst eine Fuss Begehung, als ich sicher bin, dass ich das Stück auch fahren kann, parke ich Rosali ein.

Die Nacht fühlt sich wie der Sonnenuntergang an – wunderbar 😉

Am Morgen beobachte ich einen Helikopter, der Wasseraufnahme und Abwurf übt.

Alles ist schön und toll bis um 18Uhr die Polizei kommt und mich weg schickt. Ich könnte jetzt diskutieren oder es sein lassen. Also zusammen packen und weiter 😦

Ist ein toller Platz 😉

Salda Gölü, im Wald

Ich suche mir erst einen anderen Platz aus, der an einer Universität liegt und frisches Wasser hat.

Leider ist der Platz winzig, liegt direkt an der Strasse und wird von einer Autoschlange belagert, die sich hier mit Wasser versorgen möchten. Ich fahre weiter.

Wenn man innerhalb eines Jahres so viele schöne Parkmöglichkeiten kennen lernen durfte, dann wird man kritisch. Wo ich mich früher gerne hingestellt hätte, fahre ich heute einfach weiter.

Auf dem Weg finde ich noch eine Tankstelle mit Diesel/Motorin für unter 20tl, 1,25€/l und Wasserquelle an einem Pass.

Etwa 2h später komme ich an einen mir bekannten See.

Kaum hab ich eingeparkt, kommt schon der Nachbar an und bringt mir ein Brötchen mit gebratenen Huhn, WOW! Vielen Dank!

Die Nacht war sehr ruhig und dunkel.

Leider begrüßt mich der Morgen mit Schneeregen, es wird kalt.

Ich bleibe den ganzen Tag in Rosali und führe noch ein Meeting in die Schweiz.

Leider bekomme ich vom Handi vom türkischen Freund aus Iran eine seltsame Meldung:

Der Inhaber dieses Telefons sei gestorben. Ich denke erst die Übersetzung ist wohl Mist, aber leider ist mein Freund Ali vor einem Monat an Lebensmittelvergiftung gestorben im Iran 😦

Ali ÷März 2023

Am Abend gibt es heiße Suppe und frühes Bett.

Die zweite Nacht war selbst mit Heizung 8°C kalt.

Am Morgen mache ich noch einen Spaziergang. Hier sind wir auf 1259m ich nehme mir vor, etwas tiefer zu fahren, damit es wärmer wird.

Nach einem Kaffee geht es morgens weiter.

Susuz,Karavanserei

Mir gehen die Touristen auf dem Wecker. Die Touristen Burgen sind hässlich und der schandeln die schöne Gegend. Ich muss weg, etwa 180km weiter finde ich nach was ich suche.

Es geht erst damit Meer entlang, dann ins Landesinnere und den Berg hinauf.

Hier ist ein kleines Dorf mit Karavanserei.

Die Architektur ist auch nach meinem Geschmack

Ich kaufe am Marktplatz für 85tl ein Hackbeil.

Die Nacht war gut, aber am Sonntag hab ich Plastik Geruch geschmeckt. Irgendwer muss Abfälle verbrennen. Ein paar Kinder kamen zum hallo sagen, als ich aussteige sehe ich eine Tube Schuhpaste in seiner Hand. Das wäre herunter gefallen…

Bevor ich jetzt Überlegungen mit Dieb, Hacken, Hand und ab anstelle beschließe ich doch weiter zu fahren.

Konak, Park

Heute gibt es eine kleinen Park etwas vom Meer entfernt.

Abends treffe ich noch Rene aus Berlin, der mit seinem Auto unterwegs ist.

Am nächsten Tag gehen wir gemeinsam einkaufen und grillen zusammen.

Beim Essen kommen mehrere Katzen zum mitessen. Danach gibt es einen Spaziergang am Meer entlang.

Die Nacht ist nicht gerade ruhig, das Gebiet ist zu touristisch. Viele Russen und Ukrainer.

Syedra, Aussichtspunkte

Heute geht es ein paar Kilometer weiter auf eine Anhöhe. Der Platz ist auch schnell gefunden. Die letzten 250m sind Schotter und Dreck, so bleibe ich unterhalb stehen.

Mein erster Weg führt zu der alten Stadt. Der Eintritt ist wie überall frei und ich kann in den Ruinen entlang laufen.

Ich habe einen guten Muskelkater in den Beinen. Entweder vom Klettern oder vom Dünenwandern.

Abends sehe ich noch ein Feuerwehrauto etwas tiefer parkiert. Ich gehe auch gleich wieder, es scheint sie zu stören. Naja, ich habe in Rosali meine Ruhe 😉

Lichter der Stadt

Die Nacht war mit 17°C warm und sehr ruhig. Ich denke mir gefällt es im Hinterland besser als an der Küste selber.

Am Morgen gibt es ausgiebig Frühstück und dann geht es weiter.

Koru Plaji, Stellplatz

Nachdem ich vom Paradies vertrieben worden bin, bringt mich wieder heil noch oben. Die Strasse ist nichts bei Regen.

Mein Ersatz Stellplatz ist nur ein paar Minuten am Strand.

Es ist etwas dunstig. Nach mir kommen auch die Polen wieder hier an. Es ist schon das 3. Mal, das ich die beiden mit Hund getroffen habe.

Ich mache einen Spaziergang zu einem Laden und kaufe zwei Leib Brot. Eins esse ich sofort. Die Preise kommen mir alle sehr hoch vor, aber ich denke der Kursverluste der Türkischen Lira von 10 zu 1 im August und jetzt 16 zu 1 ist schuld daran.

Bananen Blühte

Die Nacht war gut mit 16°C. Bevor es los geht kommen die Polen noch und machen Bilder mit mir.

Nach 12 Uhr geht’s es auch bei mir weiter.

Antiochia ad Cragum

Um 15Uhr geht es erst los, die Strasse schraubt sich nach oben und ich sehe Nebel Felder am Hang hoch ziehen.

Ich finde auch eine Stelle mit Trinkwasser. Hier fülle ich 30l Wasser in Flaschen und meiner 17l Kanister ab.

Kurz danach komme ich zur Abzweigung. Die Strasse ist abenteuerlich, aber ich werde reich belohnt. 2km vor meinem Ziel gibt es Ruinen zu bestaunen.

2km weiter am Parkplatz finde ich zwei liebe Deutsche mit ihren Benziner Kamper und parke neben den beiden.

Beide sind sehr sportlich und wollen den Berg besteigen für den Sonnenuntergang. Ich schließe mich an und klettere den Beiden hinterher 😉

Wir sitzen Abends noch bei Tee zusammen und tauschen Plätze und Ideen aus.

Die Nacht ist sehr ruhig. Leider kommt am Morgen nach einem langen Frühstück ein Bautrupp vorbei, die eine Wasserleitung verlegen. Die nächsten 5 Tagen ist es hier eine Baustelle und ich fahre auch weiter. Toller Platz!

Anamur, Strand

Die Nacht war seltsam. Ich bin topfit um 6 Uhr aufgewacht, aber nachdem der Wecker um 7 losging bin ich wieder eingeschlafen. Nach Kaffee ging es um 13Uhr weiter. Was ich den ganzen Morgen gemacht habe ist mir selbst unverständlich 😉

Die Fahrt geht an der Küste entlang.

Erster Stop Tanken für 20,08tl/l, was 1,24€ sind.

Zweiter Stop Wasser auf nehmen.

Hier in der Türkei fährst du ständig an alten Burgen und Ruinen vorbei. Mir war gar nicht klar, wie viele es hier gibt.

Um 16 Uhr komme ich auf meinem Platz an und sehe tatsächlich schon wieder die Polen von gestern.

Da heute Sonntag ist, suche ich ein Restaurant auf. Leider ein teures.

Das Essen ist zwar gut, aber auch der Preis. 275tl, was 17€ sind.

In der Schweiz lacht man darüber, aber wenn man von Arabien kommt, ist es arg viel.

Auf dem Weg zu Rosali kommt mich noch ein Arbeiter an und bietet mir Cay und Wasser ab, was ich dankend ablehne. Kaum bin ich in Rosali und der Tee steht auf dem Tisch, da höre ich etwas draußen. Ich die Tür auf und der Arbeiter, Ali sein Name, reicht mir eine Schale voll Erdbeeren 😉

Die Nacht war ruhig, der Wind am Abend hat sich gelegt. Nach einem Kaffee mache ich mich auf die Ruinen zu besichtigen. Ich treffe auch die Polin mit Hund wieder 😉

Am Strand sind Spuren von Schildkröten, die müssen um einiges Größer sein, als die Schildkröten im Iran.

Die Ruinen sind überall. Je näher ich komme, desto mehr sehe ich.

Nach 3h komme ich erschöpft zu Rosali zurück.

Uluru Resort, Strand

Die Anfahrt war etwas seltsam. Ich hab nicht erwartet hier ein großes Hotel vorzufinden.

Auf dem Weg treffe ich ein paar Landarbeiter, die mir ein paar Gurken schenken. Ganz lieb!

Um 15Uhr schlage ich mein Lager auf. Ich treffe auch zwei Polen mit Hund 😉

Am Abend gibt es Nudeln und ich versuche mich an Engelshaar mit Dosenmilch was ich noch von Saudi Arabien habe.

Naja, es war ein Versuch. Ich glaube ich hätte noch den Zuckerwürfel, der schon weg ist, dazu geben sollen.

Die Nacht war okay. 15°C mit offenen Fenster ideal.

Heute ist Sonntag und mein Wassertank leer. Ich glaube ich habe immer noch das Wasser vom Irak geladen. Es wird Zeit hier mal nach zu füllen.

Auch könnte ich 30l Trinkwasser aufnehmen, aber habe noch 20l als Reserve.

Kocahasanlı, freier Kamping Platz

Die Anfahrt ging über kleine Strassen. Manche Felder sahen lila aus.

Nach 3h war ich froh den Platz am Meer gefunden zuhaben.

Ich parke ein und gehe mich etwas umschauen.

Ich finde ein kleines Restaurant.

Dürum, Huhn mit Leber, dazu 1l Ayran für 35tl etwa 2€

Zurück zu Rosali treffe ich meine türkischen Nachbarn und biete ihnen ein Brot an, dass ich gerade gekauft hatte. Sie lehnen ab, dafür bekomme ich einen Teller mit irgendwas.

Abends gehe ich in ein weiteres Restaurant.

Die Nacht war okay, nicht laut und ich hab das Meer gehört.

Draußen bewacht mich ein sehr freundlicher Hund.

Mein Frühstück 😉

Den Tag verbringe ich mit kleinen Reparaturen. Meine Hundewache hat 2 Wolfskrallen-so etwas sehe ich zum ersten mal.

Die zweite Nacht war wieder mit fast 16°C angenehm und auch ruhig.

Morgens kurz vor 7 aus dem Bett aufgenommen

Ich bin gerade mit Frühstücken fertig und leere meine Toilettenkassete in ein Abflussrohr da höre ich durchdrehende Reifen. Ich denke mir erst mal nichts und als ich später das Wohnzimmer Fenster von außen putzen wollte, sehe ich dass ein Türke sich hinter mir fest gefahren hat.

Jetzt kommen doch noch meine Wüstenbleche zum Einsatz.

Zum Dank bekomme ich zwei Zitronen geschenkt. Ich nutze die zwischen Zeit, etwas auf zu räumen und auch Staub zu putzen.

Karatas, Klippe

Die Anfahrt geht auf etwas holprigen Strasse entlang. Zu meinem Erstaunen sehe ich einen Kamper aus Berlin, der mir entgegen kommt und wir wechseln uns kurz aus. Kurz nach 12 Uhr fahre ich meinen Platz an.

Ich mache gleich die Heizung an und Wärme das Wasser auf 40°C. Endlich duschen, meine Haare freuen sich und ein neues, frisches THemp fühlt sich auch gut an 😉

In der Nähe gibt es noch ein Theater, dass ich mir auch noch anschaue.

Kurz vor 19Uhr verziehe ich mich in Rosali.

Es gibt Nudeln und Tee.

Die Nacht empfand ich mit fast 15°C als sehr angenehm, die Stille und der Ausblick traumhaft 😉

Zum Frühstück versuche ich die Wurst, die ich beim Metzger gekauft habe. In Scheiben geschnitten und angebraten. Sehr gut.

Der Ausblick, ein Traum.

Ich werde noch eine Nacht hier verbringen.

Die zweite Nacht war ebenso still und angenehm.

Am morgen geht es gleich nach dem Kaffee weiter.